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Wolfgang Himmler siegt mit der Staffel in Podersdorf

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„Fast. Hard. Legendary.“ - unter diesem Motto stand der diesjährige Austria Triathlon in Podersdorf am Neusiedler See. Und auch ganz persönlich konnte ich zumindest die ersten beiden Punkte für mich in Anspruch nehmen. Schnell verging nämlich insbesondere die Zeit zur Vorbereitung auf die Veranstaltung, hatte ich doch erst eine Woche zuvor erfahren, dass meine beiden Mitstreiter Kevin Ragner (SC53 Landshut) und Felix Zimmermann noch einen Ersatzfahrer für den Tria-Train brauchten. 
Hart sollte es dann insbesondere im Wettkampf werden, hatte ich doch genau eine Woche Zeit, um mich auf 180km in Zeitfahrposition zu gewöhnen – zugleich der erste Einsatz des Zeitfahrrads über besagte Distanz. 
Kaum eine Woche später ging es also um 7:00 los – mangels Wasser im Neusiedler See dieses Mal im zur St. Martins Therme gehörigen Naturbadesee. Bereits gute 57 Minuten später und auf Platz zwei in der Staffelwertung konnte ich die inzwischen halbwegs verträgliche Zeitfahrposition einnehmen – und nach einer Minute direkt wieder verlassen: Beim Einchecken des Rades hatten sich trotz kurzem Einfahren zuvor beide Schnellspanner nochmal etwas bewegt und beide Bremsen schliffen. Gut, immerhin eine Langdistanz, die 45 Sekunden müssen drin sein: Laufräder nochmal ausgerichtet, rauf aufs Rad, rein in die Auflieger, Kopf runter und ab auf den Zubringer zu den fünfeinhalb Runden der gewohnten, flachen Radstrecke. Trotz des Pannenstops im ersten Segment grob im Zeitplan „zwischen 4:30 und 5:00 Stunden“ erreichte ich also zum ersten Mal die Ziellinie in Podersdorf, bevor mir in der anschließenden halben Runde heftiger Gegenwind entgegen blies. Gleichmäßiger Leistungsoutput gehörte also der Vergangenheit an und die Frage der Stunde lautete: welche Leistung kann ich auf der jeweils ersten halben Runde treten, um nach der zweiten Hälfte wieder halbwegs erholt auf die nächste Runde zu gehen. Nach knappen zwei Runden begann dann ein innerliches auf-und-ab: Zunächst konnte ich die Lücke zum führenden Team schließen und hier weiter Boden gutmachen. Hier wusste ich – die Worte meines Schwimmers im Ohr: wenn mich jetzt keine Staffel mehr überholt, läuft Felix das Ding locker nach Hause. Nach 130km dann aber die bereits lange befürchtete Erkenntnis: für die Position über die volle Distanz hätte ich wohl etwas mehr Vorbereitung gebraucht. Der untere Rücken war also zu. Es folgte eine Runde Wechseln zwischen stehend im Wind fahren und kauernd im Wind gleiten um  den Zeitverlust zu minimieren bis ich in der Verpflegungszone hörte: „Du hast 10 Minuten auf den zweiten, drück nochmal drauf!“. 
Klang zwar komisch, hat aber funktioniert. Eine Runde später, nach 4:52h und mit 12 Minuten Vorsprung konnte ich Felix auf die Laufbahn schicken. Und der tat auf seiner ersten Marathondistanz wie verheißen: nach weiteren 2:56 und mit einer Gesamtzeit von 8:48:58 hatten wir das anvisierte Ziel „Treppchen in Podersdorf“ nicht nur mit krampfenden Beinen, schmerzendem Rücken und einem fetten Grinsen im Gesicht erreicht sondern als Staffelsieger dann sogar noch übertroffen. 
 
Wer also mal Lust auf einen schnellen Kurs im österreichischen Flachland hat, dem sei der Podersdorfer Triathlon durchaus empfohlen. Für die 500km Anreise legen wir allerdings wärmstens eine Fahrgemeinschaft in guter Gesellschaft ans Herz – am besten mit den anderen Mitgliedern der eigenen Staffel ;).
 
Wolfgang Himmler

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